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Montag, 20. Mai 2019

Wirtschaft: After-Work-Treffen der Initiative „Wir Unternehmen für Viernheim“

 

VIERNHEIM. "Es muss nicht klimpern. Rascheln ist auch schön", schmunzelt Wolfgang Hofmann bei seiner Begrüßung. Und Hausherr Bernd Lösch vom Autohaus Ernst ergänzt mit einem Augenzwinkern: "Klimpern ist ja auch so laut . . .". Auch beim fünften After-Work-Treffen der Initiative "Wir Unternehmen für Viernheim" (WUfV) wird für einen karitativen Zweck gesammelt. In diesem Jahr haben sich die Geschäftsleute für "Ich bin ein Viernheimer" entschieden, was auch Bürgermeister Matthias Baaß positiv bewertet: "Das Gemeinwesen steht vor großen Herausforderungen, deshalb begrüße ich den sozialen Zweck", teilt das Stadtoberhaupt in seinem Grußwort mit. Neben den Spenden, die direkt am Abend gesammelt werden, haben die Sparkasse Starkenburg, die Volksbank Darmstadt-Südhessen, die Deutsche Telekom und das Autohaus Ernst schon ihre finanzielle Unterstützung zugesagt. "Damit haben wir schon mal einen Grundstock", freut sich Wolfgang Hofmann, der die Spendenkasse in Ruhe auszählen wird.

WUfV hat das Autohaus als Veranstaltungsort für das fünfte Treffen ausgewählt - auch die erste Zusammenkunft fand schon zwischen blitzenden Neuwagen statt. Verkaufsleiter Bernd Lösch und sein Team nutzen den Anlass, den neuen VW Touran zu enthüllen.

Die Handwerker, IT-Dienstleister, Architekten, Physiotherapeuten, Steuerberater oder Anwälte, die zum After-Work-Treffen gekommen sind, bekommen aber nicht nur einen Vortrag zum Thema "Servicewüste Deutschland" von Sven Deckert zu hören, sondern auch die Initiative "Ich bin ein Viernheimer" vorgestellt. Herbert Kohl erklärt die Arbeit der Ehrenamtlichen mit den Flüchtlingen, deren erste Aufgabe es sein müsse, deutsch zu lernen. Und an die Gesellschaft appelliert Kohl: "Wir müssen die Flüchtlingssituation als Chance sehen und nutzen. Flüchtlinge sind keine Gefahr, sondern ein Segen - menschlich, kulturell und volkswirtschaftlich." su

© Südhessen Morgen, Montag, 28.09.2015