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Montag, 20. Mai 2019

Unternehmen unterstützen das Projekt „Ich bin ein Viernheimer“

Von: Daniel Klier  –  Zahlreiche Viernheimer Unternehmen kamen beim diesjährigen 5. After-Work-Unternehmertreffen dem gemeinnützigen Gedanken nach und spendeten fleißig. Das Geld, insgesamt 7.100 Euro, wurde am Donnerstagnachmittag an Pfarrer Angelo Stipinovich vom Integrationsprojekt „Ich bin ein Viernheimer“ überreicht. Auch einige Sponsoren ließen sich diese Übergabe nicht entgehen. Die von der Initiative „Wir Unternehmen für Viernheim“ (WUfV) ins Leben gerufene Veranstaltung dient dazu, dass sich Firmen näher kennenlernen und eventuell Verknüpfungen aufbauen können.

„Ich danke allen Beteiligten, die das After-Work-Unternehmertreffen ermöglichten. Besonders den Sponsoren und dem Team, das alle Aufgaben ernst genommen hat“, freute sich Unternehmer Wolfgang Hofmann. An dem Abend nutzten viele Firmen die Gelegenheit, gemeinsam ins Gespräch zu kommen und sich auszutauschen. Neben einem Vortrag gab es natürlich auch etwas für´s leibliche Wohl. Ein Dank richtete Hofmann zudem an Bernd Lösch vom Autohaus Ernst, in dessen Räumen die Veranstaltung stattfand. Ein Thema stand jedoch ganz oben auf der Liste, nämlich der gemeinnützige Gedanke. So durfte jeder einen individuellen Betrag spenden.

Am Ende kam eine stolze Summe von insgesamt 7.100 Euro heraus, die dem Projekt „Ich bin ein Viernheimer“ zu Gute kommen. „Das Geld verwenden wir für unsere Flüchtlinge, die Sprachkurse benötigen. Ohne die Sprache geht nämlich nichts“, betonte Pfarrer Angelo Stipinovich. Pro Flüchtling und Stunde kostet ein Sprachkurs 1,33 Euro. Um ein Niveau (insgesamt gibt es sechs) zu erreichen, sind 300 Stunden erforderlich. Erst vorgestern stellte die Evangelische Christuskirchengemeinde eine 6.000 Euro-Spende zur Verfügung (Viernheim24 berichtete).